Wissenswertes

 

Schokolade

Schokolade ist giftig für Hunde und Katzen. Es enthält den giftigen Stoff Theobromin.
Minimal letale (tödliche) Dosis sind 100mg Theobromin pro Kilogramm Körpergewicht

Bsp: 700mg TB bei 7Kg Hund

Anteil des TB in
a) Kakaopulver 14-20mg/g
b) Vollmilchschokolade 1,5-2mg/g
c) Dunkle Schokolade 5mg/g
d) Kochschokolade 15mg/g

Bsp: 75Gramm Zartbitterschokolade
5mg TB multipliziert mit 75 Gramm Schokolade = 375mg TB

Die Angaben haben wir hier entnommen:
http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm

Eine wirklich gute und übersichtliche Seite, auch zu ergoogeln über Uni Zürich, Bereich Toxikologie

 

Informationen zur
Glasknochenkrankheit (OI) beim Teckel

Im Jahr 2009 wurde von einem internationalen Forscherteam vom Institut für Genetik der Universität Bern eine Genmutation entdeckt, die bei Teckeln zur Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta, OI) führt. Diese schwere Erbkrankheit äußert sich bereits bei Neugeborenen durch extrem zerbrechliche Knochen und Zähne, die durchsichtig sind. Das bedeutet gleichzeitig, dass ein an OI erkrankter Welpe niemals in des Besitz eines Welpenkäufers gelangen kann, da die Krankheit vorher erkannt wird und der Welpe eingeschläfert werden muss, wenn er nicht schon im Alter von wenigen Tagen verstirbt.
Durch die Entwicklung eines Gentests durch die Schweizer Forscher ist es verantwortungsvollen Teckelzüchtern nun möglich, bereits vor dem Deckakt zu ermitteln, ob die Zuchtpartner dieses Gen, das sich einfach rezessiv vererbt, tragen, oder ob sie frei von dieser Mutation sind.
Wichtig ist, dass mindestens einer der Zuchtpartner frei von der OI-Mutation ist, damit kein Welpe mit dieser leidvollen Krankheit zur Welt kommt.
Falls beide Eltern frei sind, sind automatisch auch die Welpen frei und müssen bei einem Zuchteinsatz nicht mehr getestet werden.
Weiterführende Informationen zur Glasknochenkrankheit finden Sie HIER.
Zum Download: Untersuchungsantrag auf OI an der Uni Göttingen

Man ist man immer noch vielfach der Auffassung, dass mit OI geborene Welpen nach wenigen Tagen versterben.
Nachfolgende Bilder zeigen einen inzwischen eingeschläferten Welpen im Alter von 12 Wochen, der nachweislich (Gentest an der Uni Göttingen) an der Glasknochenkrankheit gelitten hat.
Dieser Welpe wurde gechipt, geimpft und vom Zuchtwart abgenommen! Warum hat das niemand erkannt?

 

Aus Sicht verantwortungsvoller Züchter und Deckrüdenbesitzer kann es nur ein Muss sein, dieser Krankheit entgegen zu wirken, indem man die zur Zucht eingesetzten Hunde auf das entsprechende Gen testen lässt und so bewusst eine Verpaarung wählen kann, die keinen OI-Welpen zur Folge hat.
Kein Welpe darf das Leid erfahren, welches diese kleine Hündin 12 Wochen ihres Lebens erfahren musste!